Agaporniden

Nordeifel 


Ackermelde/ weißer Gänsefuß 

( Chenopodium album )
  Sie gehört zu den Fuchsschwanzgewächsen wie der Amaranthus und der frische Samen und alle anderen Pflanzenteile werden sehr gerne von meinen Agaporniden gefressen und auch größere Papageien werden sich darüber her machen.  Vom Geschmack ähnelt sie dem Spinat und der Brennnessel und die Samen schmecken leicht nussig wird aber leider häufig als Ackerunkraut bezeichnet und bekämpft.
Auch für uns Menschen ein gesundes Gemüse und die Samen können in gekeimter Form über Salaten angeboten werden.
Enthalten sind Saponine, Campesterol, Phenylalanine, Stigmasterol, Betain, Oleanolsäure, Oxalsäure, Sitosterol, Tryptophan, Tyrosin, Xanthotoxin, Zink, Stigmasterol, Beta- Carotin, Vitamin C.
Die Samen sind wie Amaranth, Buchweizen und Quinoa reich an Eiweiß, Kalium, Phosphor, Magnesium, Calcium, Natrium und Eisen.
Saponine:
Die Saponine dienen der Pflanze als Pilzabwehr und sie kommen im Pflanzenreich sehr häufig vor.  Sie senken den Cholesterinspiegel, wirken antibiotisch und stärken das Immunsystem.  Die Konzentration der Saponine ist in Pflanzen immer so gering das es nicht zu Blutbildveränderungen und Zerstörung der Zellmembranen kommt wie es häufig wieder an diversen Stellen im Internet zu lesen ist.  Also lasst euch bitte nicht verängstigen und einreden das pflanzliche Saponine gefährlich sind denn dem ist nicht so !!!
Campesterol, Stigmasterol und Sitosterol:
sie sind sog. Phytohormone und gehören zu den pflanzlichen cholesterinverwandten Fetten.  Sie senken den Cholesterinspiegel und steuern eine Vielzahl von Hormonen.  Phenylalanine ist eine Aminosäure die entzündungshemmend im Körper wirkt und die Haut schütz. Sie wandelt wichtige körpereigene Eiweiße um und nimmt eine wichtige Rolle beim Stoffwechsel von Hormonen, speziell Schilddrüsenhormonen ein.
Es ist die Vorstufe des Schilddrüsenhormons Thyroxin.Diese Aminosäure leitet viele abgelagerte Schadstoffe durch Niere und ableitende Harnwege aus.
Betain unterstützt die Leber bei der Fettverarbeitung und durch die Absenkung des Homocystein Gehaltes im Blut und unterstützt so das komplette Herz- Kreislauf- System. Betain verbessert die Produktion der Magensäure.
Oleanolsäure wirkt entzündungshemmend und kommt auch in Oliven und Salbei vor. Sie schützt und stärkt die Leber und regt die Zellen zur Erneuerung an.
Tryptophan:
ist in der Vitamin B3 Umwandlung sehr wichtig da B3 die Steuerung des Kohlenhydrat, Eiweiß und Stoffwechsel und die Enzyme reguliert. Auch entzündliche Lebererkrankungen werden verbessert.
Oxalsäure:
sie wird bis maximal 15% aus der Nahrung aufgenommen und häufige Aussagen das Oxalsäure in der Nahrung gesundheitsschädlich sind treffen nicht zu da Störungen des Stoffwechsels, der Leber und des Darms eine Vielzahl anderer Ursachen zu Grunde liegen.  Also auch hier gilt das Oxalsäureaufnahme durch Pflanzen nicht schädlich ist !!!  Oxalsäure ist mitverantwortlich für den Knochenaufbau und die Reizleitung der Nerven werden gesteuert. Eine Unterversorgung oder der gänzliche Verzicht von Oxalsäurehaltigen Pflanzen kann sogar zu Krampfanfällen und schwersten Herzschädigungen führen.
Tyrosin:
es kann auch aus Phenylalanin hergestellt werden und ist somit auch keine essentielle Aminosäure aber wenn es aufgenommen wird dann trägt es zur Steuerung der Hormone wie der Schilddrüsenhormone bei. Auch bei der Übertragung der Nervenzellen ist es ein wichtiger Botenstoff und bei der Pigmentierung ( Melanine ) ein Vorgängerstoff.   Xanthotoxin ist ein ätherisches Öl ( Cumarine ) mit pilztötender Wirkung.
Zink:
Zink ist ein Spurenelement und steuert über 300 Enzyme im Körper. Es reguliert das Wachstum die Eiweißsynthese und die Insulinspeicherung und es steuert und reguliert das Immunsystem und stärkt so die Abwehrfunktion des gesamten Körpers.  Da Zink für die Zellteilung benötigt wird kann ein Mangel in jungen Jahren zu Wachstumsschäden führen.  Die stark entzündungshemmende Eigenschaft des Zink sind besonders bei Magen und Darmschleimhaut Entzündungen unterstützend.  Liegt ein Zinkmangel vor dann wird das Immunsystem stark geschwächt.
   Carotinoide:
Carotinoide:  Sie halten das Immunsystem aufrecht und schützen die Zellwände gegen schädliche Einflüsse und sie bauen die Schleimhäute auf und schützen sie.   Magnesium:  Um Eiweiße herzustellen braucht der Körper Magnesium und es verhindert das zu viel Calcium eingelagert wird ( wieder sehr wichtig für ein erkranktes Herz) und auch für Knochen und Muskelregulation sehr wichtig.
Calcium:
Calcium:  Es wird zusammen mit Phosphor für den Knochenaufbau benötigt und es unterstützt auch das Herz( besonders wieder das schon erkrankte Herz).  Fehlt Calcium dann arbeitet das Herz langfristig langsamer und der Puls verlangsamt sich, es kommt zu niedrigem Blutdruck und der betroffene kippt um oder bekommt sogar Anfälle.  Bei ausreichender Zufuhr von Calcium wird das Herz(besonders auch wieder ein schon geschädigtes Herz) besser mit Sauerstoff versorgt.
Eisen:
Eisen:  Es wird für die Zellatmung benötigt die den Sauerstoff im Blut transportiert und bildet etliche lebenswichtige Enzyme.   Kalium:  Es steuert den Salzhaushalt(Elektrolythe), die weiterleitung der Reize an die Muskeln und Nerven( sehr wichtig für den Herzmuskel) und der Eiweißstoffwechsel wird reguliert.
Proteine:
Proteine (pflanzliches Eiweiß)   Durch die Zufuhr von Proteinen werden Muskel, Knochen Haut und Organe gebildet und halten den Körper gesund.   Phosphor als Mineralstoff muss mit der Nahrung aufgenommen werden und es dient dem Aufbau der Knochen ( hier immer das Calcium- Phosphor Verhältnis beachten ) Hormone werden gesteuert und der Säure- Basen- Haushalt des Blutes wird reguliert.  Eine Überversorgung mit Phosphor kann durch Missbrauch mit Nahrungsergänzungsmitteln hervorgerufen werden die dann zu schwersten Nierenfunktionsstörungen führen können.
  Bei der Ackermelde liegt von Natur aus ein ausgewogenes Calcium- Phosphor Verhältnis vor.
Schon erstaunlich was Ackerunkraut so zu bieten hat, nicht wahr ?

  


Basilikum

( Ocimum basilicum )

Familie: Lippenblütengewächse ( Lamiaceae ) 

Herkunft: tropisches Afrika und Asien. 

Inhaltsstoffe: ätherische Öle ( je nach Herkunft, Sorte und Erntezeit ) 0,04-0,70%, Basilischer Kampfer, Cineol, Menthol, Thymol, Methylcavicol, Anethol, Kampfer, Gerbstoff, Saponine, Flavonoide, Farnesol, Stigmasterol, Beta- Sitosterol.   Stigmasterol:  Campesterol, Stigmasterol und Sitosterol sind sog. Phytohormone und gehören zu den pflanzlichen cholesterinverwandten Fetten.  

Sie senken den Cholesterinspiegel und steuern eine Vielzahl von Hormonen.  Phenylalanine ist eine Aminosäure die entzündungshemmend im Körper wirkt und die Haut schützt.

 Sie wandelt wichtige körpereigene Eiweiße um und nimmt eine wichtige Rolle beim Stoffwechsel von Hormonen, speziell Schilddrüsenhormonen ein. 

Es ist die Vorstufe des Schilddrüsenhormons   

Saponine:  Die Saponine dienen der Pflanze als Pilzabwehr und sie kommen im Pflanzenreich sehr häufig vor.  

Sie senken den Cholesterinspiegel, wirken antibiotisch und stärken das Immunsystem.  

Die Konzentration der Saponine ist in Pflanzen immer so gering das es nicht zu Blutbildveränderungen und Zerstörung der Zellmembranen kommt wie es häufig wieder an diversen Stellen im Internet zu lesen ist.  

Also lasst euch bitte nicht verängstigen und einreden das pflanzliche Saponine gefährlich sind denn dem ist nicht so !!!

  Kampfer:  Es handelt sich um ein natürliches ätherisches Öl in natürlicher Form auch in Basilikum vorkommend das durchblutungsfördernde Eigenschaften aufweist und so das Herz- Kreislaufsystem gesund hält.   

Cineol:  Es ist auch ein in natürlicher Konzentration vorkommendes Öl in Basilikum das laut wissenschaftlicher Studien die Atemwege befreit und stark entzündungshemmend wirkt. Es wehrt Bakterien im Körper ab und hält Viren in Schach damit diese sich nicht explosionsartig im Körper vermehren können und gerade für Kranke und Immungeschwächte ist dies sehr wichtig. 

Es legt sich wie eine Schutzschicht über die Schleimhäute.

   Thymol:  Auch Thymol ist ein in Pflanzen in natürlicher Konzentration vorkommendes ätherisches Öl das in den Drüsenzellen der Pflanzen gebildet wird. 

Thymol trägt maßgeblich dazu bei das Pilze und Bakterien stark eingedämmt werden und dient gerade bei unseren Pilzerkrankten Vögeln ( egal ob Aspergillose oder Macrorhabdus ) dazu bei das Pilze im Körper im Zaum gehalten werden.   

Anethol:  Auch Anethol ist ein in Basilikum in natürlicher Form vorliegendes ätherisches Öl das z.B. auch in Fenchel in hoher Konzentration vorkommt. 

Es lindert sehr effektiv schwere und leichte Magen- Darmkrämpfe und fördert auf natürliche Weise die Beweglichkeit der Muskulatur im gesamten Verdauungstrakt.

 Bei mir kommt Fenchel fast täglich mit unter das Gemüsegemisch meiner Agaporniden aber natürlich sollte auch bei der Fütterung der Großpapageien Basilikum und Fenchel keinesfalls fehlen.   

Flavonoide:  Die im Pflanzenreich häufig vertretenen Flavonoide werden von den Pflanzen als Abwehrstoffe gebildet und sie tragen sehr wichtige Aufgaben in der gesunderhaltung unserer Vögel die gerade auf diese Pflanzeninhaltsstoffe angewiesen sind damit ihr Stoffwechsel optimal funktioniert.

Sehr reichhaltig kommen Flavonoide in Beeren Obst vor und es ist wissenschaftlich belegt das sie in natürlicher hoher Konzentration in Beeren vorkommend eine krebsvorbeugende Wirkung haben. 

Da unsere Papageien auch sehr gerne Beeren wie Heidelbeeren, Brombeeren, Himbeeren und Erdbeeren naschen sollten sie unbedingt mit in den Speiseplan eingebaut werden. 

Zusätzlich wirken Flavonoide stark entzündungshemmend, antiviral, antibakteriell, antioxidativ und antifungal also schon vollgestopft mit gesundheitsunterstützenden und ganz natürlichen Inhaltsstoffen. 

Farnesol:  Auch hierbei handelt es sich wieder um ein ätherisches natürlich vorkommendes Öl das nachweislich die Bildung von schlechten Hefepilzen im Körper hemmt und auch die Besiedelung mit Bakterien wie Staphylokokken und Streptokokken wird minimiert. 

Farnesol trägt dazu bei das die Besiedelungen mit Viren, Bakterien und Pilzen im und auf dem Körper im Gleichgewicht gehalten wird.   

Der Name Farnesol stammt von der Akazien Art Acacia farnesiana deren Samen übrigens in der Natur von unseren Agaporniden verzehrt wird.   

Ich hoffe ich konnte euch den Basilikum etwas näher bringen und ihr versteht das gerade die geballte Ladung an unterschiedlichen ätherischen Ölen elementar zur Gesundheitsförderung und Stärkung des Körpers beiträgt.  Auch für uns Menschen sollte Basilikum in frischer Form oft auf dem Speiseplan stehen.   





Brennnessel

( Urtica )  

Dieses zu Unrecht oft ungeliebte Wildpflänzchen enthält eine ganze Reihe an Inhaltsstoffen die ich nun im einzelnen erläutere.   

Enthalten sind Rutin, Kaffeeoyläpfelsäure, ätherische Öle, Vitamin C, B, K, Kalium, Calcium, Kieselsäure.  

In den Brennhaaren: Histamin, Serotonin, Acetylcholin, Scopoletin.  

In den Samen: ungesättigte Fettsäuren wie Linolensäure, Palmitinsäure und Stearinsäure, Vitamin C und E , Polysaccharide und Carotinoide( Vorstufe des Vitamin A )  

Diese Kombination der Inhaltsstoffe bewirkt das der Samen der Brennnessel kräftigend wirkt so das Immunsystem stärkt und Entzündungen hemmt.

   Carotinoide:  Sie halten das Immunsystem aufrecht und schützen die Zellwände gegen schädliche Einflüsse und sie bauen die Schleimhäute auf und schützen sie, vor allem schon vorgeschädigte Zellen vor der Umwandlung in Krebszellen.    

Die Linolsäure reguliert den Wasserhaushalt des Körpers.  Die a-Linolensäure wird zur Bildung der Omega 3 Fettsäuren benötigt und durch das Zusammenspiel mit Enzymen wirkt sie stark entzündungshemmend.  Die Palmitinsäure ( auch reichlich im Fruchtfleisch der Ölpalme vorhanden aus dem das gesunde rote Palmöl gewonnen wird ) reguliert den Hormonhaushalt , in den Zellen steuert und reguliert sie die Immunfunktion.  Stearinsäure wirkt UV schützend.  

Die enthaltenen Polysaccharide stimulieren das Immunsystem und stärken es.   Die Kaffeoyläpfelsäure besitzt entzündungshemmende Eigenschaften.  Histamin bewirkt den besseren Abfluss der Lymphflüssigkeit und die Abgabe der Magensäure der Drüsen in der Magenschleimhaut werden gesteigert.

  Serotonin ist für das Zusammenziehen der Blutgefäße und im Darmnervensystem ein wichtiger Steuerungsmechanismus um es im Gleichgewicht zu halten.  

Acetylcholin vermittelt die Übertragung von Nervenimpulsen zur Muskulatur.  

Scopoletin ( ein Cumarin ) beeinflusst die Blutgerinnung positiv indem es verengte Blutgefäße weitet wodurch es bewirkt das bei fallendem Blutdruck nicht mehr so viel Muskelleistung aufgebracht werden muss um das Blut zu transportieren.  

Rutin ( auch in Buchweizen und Forsythia enthalten und NEIN Forsythia ist NICHT GIFTIG für Papageien !!! ) 

unterstützt das Herz- Kreislaufsystem indem es der Zusammenballung der Blutplättchen entgegenarbeitet und es fördert die Aufnahme von Vitamin C.

  Kieselsäure ist ein Spurenelement das bei unseren Papageien ein gesundes Gefiederwachstum hervorruft und in der Mauser sehr wichtig um die neuen Federn im Wachstum zu unterstützen. 

Es unterstützt aber auch eine gesunde Verdauung und es unterstützt den Aufbau und das Wachstum der Zellen. 

Auch Kieselsäure sorgt dafür das Krankheitserreger vom Körper ( auch bei uns Menschen ) schneller abtransportiert werden und sie hilft dem Magen- Darm- Trakt während und nach Medikamentenvergabe wieder ins Gleichgewicht zu kommen.    

Kalium:  Es steuert den Salzhaushalt(Elektrolythe), die weiterleitung der Reize an die Muskeln und Nerven( sehr wichtig für den Herzmuskel) und der Eiweißstoffwechsel wird reguliert.   

Calcium:  Es wird zusammen mit Phosphor für den Knochenaufbau benötigt und es unterstützt auch das Herz( besonders wieder das schon erkrankte Herz).  

Fehlt Calcium dann arbeitet das Herz langfristig langsamer und der Puls verlangsamt sich, es kommt zu niedrigem Blutdruck und der betroffene kippt um oder bekommt sogar Anfälle.  

Bei ausreichender Zufuhr von Calcium wird das Herz(besonders auch wieder ein schon geschädigtes Herz) besser mit Sauerstoff versorgt.   

B- Vitamine:  

Die B- Vitamine gehören bei mir mit zum wichtigsten Komplex der eine Vielzahl von gesunderhaltenden Aufgaben im Körper hat:  Für den Anfang eine stark verkürzte Fassung.  

Die B- Vitamine regulieren den gesamten Stoffwechsel der Nerven des Gehirns und der Muskeln und sie kommen in höchster Konzentration in Keimlingen (Keimfutter) vor das leider immer noch von vielen Menschen in der Verfütterung vernachlässigt wird.  

Ein Vitamin B Mangel hat zur Folge das der gesamte Stoffwechsel erkrankt.  Ist ein Vogel (oder auch Mensch) an innerlichen und äußerlichen Pilzen erkrankt ist der Vitamin B- Komplex eine der wichtigsten Waffen da Pilze dem Körper sehr viel Vitamin B entziehen und dadurch sollten sie täglich durch eine ausgewogene Ernährung zugeführt werden.  

Bewährt haben sich bei uns das Keimfutter und speziell die Quinoa Keimlinge die auch schon in der Humanmedizin verwendet werden.   

Das enthaltene Vitamin K kontrolliert die Blutgerinnung und aktiviert die Knochenbildung und es verhindert das sich zu viel Calcium im Blut festsetzt.   

Das enthaltene Vitamin E steuert u.a. die Verdauung, stärkt das Immunsystem und schützt den Körper vor Infekten und baut die Muskulatur auf.   

Die Brennnessel wende ich bei meinen Papageien ( und auch bei uns selber ) vor allem öfter an wenn eine bakterielle Infektion der Ableitenden Harnorgane und Nieren vorliegt da das enthaltene Kalium den Harnfluss erhöht ( aber in dieser natürlichen pflanzlichen Zusammensetzung nicht schädigend wirkt ) und so die Bakterien der ableitenden Harnwege schneller ausgeschwemmt werden.   

All die von mir beschriebenen Inhaltsstoffe wurden wissenschaftlich schon untersucht und deren Wirkung bestätigt aber die Brennnessel enthält noch viele andere sekundäre Pflanzenstoffe die zur Zeit von Wissenschaftlern auf weitere positive Wirkungen im Körper untersucht werden.    I

ch hoffe das ich euch auch hier wieder näher bringen konnte was so alles in einer Brennnessel enthalten ist und ihr wisst nun warum ich immer einen Vorrat an Brennnessel Blättern und Samen als Wintervorrat einfriere und zur Zeit als komplette Frischpflanze meinen Papageien zur Verfügung stelle.

  Um die Brennwirkung der Brennhaare abzumildern einfach mal mit der Backrolle drüber rollen oder etwas antrocknen lassen.  

Da unsere Papageien eine andere Struktur an den Füßen haben ist die Brennwirkung bei ihnen kaum spürbar also bitte keine Sorge.   

Für uns Menschen wird übrigens aus der Brennnessel ein leckeres Gemüse hergestellt das ähnlich wie Spinat schmeckt.



Crataegus 

( Weißdorne )

   Sie gehören als Büsche oder Bäume zu den Kernobstgewächsen innerhalb der Familie der Rosengewächse ( Rosaceae )  

Sammelzeit:

  Blüten: Mai-Juni  

Blätter: April-Juni  

Früchte: September-November   

Im Mai- Juni ist die Bedornung der Weißdorne noch nicht abgeschlossen und die Dornen sind sehr weich so das ihr auch die kompletten Pflanzenteile ( Äste mit Rinde, Blättern und Blüten ) schneiden könnt ohne Sorge zu haben das eure Agas sich an den Dornen verletzen.   

Inhaltsstoffe:  Oligomere Procyanidine ( OPC ), Vitexin als Flavonoid, Rutin, Gerbstoffe, Kalium und die Blätter sind reich an Kupfer.  

Oligomere Procyanadine ( OPC ) : Sie wirken in ihrer natürlichen Form in den Weißdornen langsam aber langfristig bei regelmäßiger Aufnahme indem sie die Pumpkraft des Herzmuskels unterstützen und die Herzkranzgefäße erweitern so das die Sauerstoffversorgung des Herzmuskels verbessert wird.  

Die OPC bewirken in ihrer natürlich vorkommenden pflanzlichen Zusammensetzung das die Vitamine A, C und E besser vom Körper aufgenommen und verwertet werden.  

Zur Zeit werden wissenschaftliche Untersuchungen durchgeführt das essenzierte OPC in Nahrungsergänzungsmitteln diese positiven Eigenschaften nicht besitzen da das Zusammengefüge mit den anderen bioaktiven Substanzen fehlt und OPC nur ihre Wirkung entfalten können wenn sie komplett in natürlicher Form aufgenommen werden und durch die Darmbakterien zersetzt werden und dieses Gemisch dann in den Blutkreislauf übergeht um dort seine Wirkung zu entfalten.  

Kupfer:  Bei Magen- Darmerkrankungen und Entzündungen im Körper besteht ein erhöhter Bedarf an Kupfer.  Kupfer steuert viele Enzyme im Körper und trägt zur Blutbildung bei.   

Vitexin:  Es besitzt eine krampflösende Wirkung und es verringert Krampfanfälle des Herzens und Gehirns denen häufig eine Entzündung des Körpers vorausgegangen ist die nicht erkannt und nicht behandelt wurde. Solche Infekte schwächen in besonderem Maße das Herz und auch bei unseren Agaporniden kommt es dann zu Krampfanfällen die bis zum Tode führen können.   

Gerbstoffe:  Sie haben in Pflanzen die natürliche Eigenschaft die Eiweißstoffe der Bakterien durch das sogenannte „ Härten „ zu verdichten und so wird vielen Bakterien die Lebensgrundlage entzogen und sie sterben ab. Bei Rupfern mit Bakterien und Pilzbefall der Haut kann man mit vorsichtigem abtupfen der Haut mit gerbstoffhaltigen Pflanzen innerhalb kurzer Zeit positive Erfolge verzeichnen und innerlich als Tee angewendet oder bei schwerst kranken Agaporniden als reiner Thymianpresssaft hat der Gerbstoffgehalt vieler Pflanzen gleiche Wirkungen und ich setze ihn innerlich ein um bei Entzündungen der Schleimhäute und des Magen- Darmtraktes und des Rachenraumes diese Wirkung zu erzielen.  Das permanente anbieten Gerbstoffhaltiger Pflanzen trägt also elementar dazu bei das Papageien vorbeugend unterstützt werden.   

Die im Pflanzenreich häufig vertretenen Flavonoide werden von den Pflanzen als Abwehrstoffe gebildet und sie tragen sehr wichtige Aufgaben in der gesunderhaltung unserer Vögel die gerade auf diese Pflanzeninhaltsstoffe angewiesen sind damit ihr Stoffwechsel optimal funktioniert.

Sehr reichhaltig kommen Flavonoide in Beeren Obst vor und es ist wissenschaftlich belegt das sie in natürlicher hoher Konzentration in Beeren vorkommend eine krebsvorbeugende Wirkung haben. 

Da unsere Papageien auch sehr gerne Beeren wie Heidelbeeren, Brombeeren, Himbeeren und Erdbeeren naschen sollten sie unbedingt mit in den Speiseplan eingebaut werden. 

Zusätzlich wirken Flavonoide stark entzündungshemmend, antiviral, antibakteriell, antioxidativ und antifungal also schon vollgestopft mit gesundheitsunterstützenden und ganz natürlichen Inhaltsstoffen.   

Kalium:  Es steuert den Salzhaushalt(Elektrolythe), die Weiterleitung der Reize an die Muskeln und Nerven( sehr wichtig für den Herzmuskel) und der Eiweißstoffwechsel wird reguliert.   

Wir sammeln ab Mai die Blätter und Blüten des Weißdorn die dann als Wintervorrat eingefroren werden um ganzjährig Tee zubereiten zu können und ab September sammeln wir die Früchte die dann auch als Wintervorrat im Froster landen.  Die Früchte verwenden wir entweder direkt als Futter oder mischen sie unter die Blätter und Blüten als Teegemisch.  

Bei unseren schon erkrankten Agaporniden befindet sich Weißdorn täglich als Basis mit im Teegemisch.   

Eine Anmerkung meinerseits noch als Abschluss.  Wie oben schon beschrieben treten Herzprobleme bei unseren Agaporniden gar nicht so selten durch unerkannte und unbehandelte Infekte auf die einerseits durch eine Fehlhaltung und Fehlfütterung entstehen und andererseits auf eine immer häufiger auftretende unsachgemäße Zucht / Vermehrung aus kommerziellen Gründen auf bei der Herzerkrankungen und Infekte schon an die Küken weitergegeben werden da man immer wieder infizierte Elternteile weiter vermehrt.  

Solche Vögel gehören erst einmal in die Hand eines auf Vögel spezialisierten Tierarztes um diese Grunderkrankung zu diagnostizieren und eine Erstmedikation ist oft unumgänglich.

  Bei altersschwachen Vögeln muss manchmal auch das Herz mit einer bestimmten Medikation unterstützt werden um ihnen das Leben zu erleichtern.   

Begleitend dazu in diesen besonderen Fällen wird der Agapornide bei uns dann zusätzlich täglich mit Weißdorntee versorgt denn in einen schon schwer infizierten Vogel kann man Literweise Weißdorntee hineingeben ohne das eine befriedigende Wirkung erzielt wird.  

Bei jungen und gesunden und auch bei älteren gesunden Agaporniden und auch bei älteren Agaporniden die eine leichte altersbedingte Herzschwäche aufweisen bieten wir Weißdorn in Form von Tee, Beeren, Blüten, Blättern und Rinde als Prophylaxe an um einerseits das Herz und den Stoffwechsel langfristig gesund zu erhalten und um Entzündungen vorzubeugen.   

Ich hoffe nun das ich viele von euch mit diesem Beitrag erreichen konnte und lese bald das ihr Weißdorn selber holt und euren Vögeln anbietet.  



Fenchel 

( Foeniculum vulgare )
Inhaltsstoffe: Anethol, Fenchon, Pinen, Limonen, Myristricin, Kieselsäure, Mineraslsalze, Vitamin A ( Beta- Carotin ), Vitamin B, Kalium, Calcium, Magnesium, Folsäure, Eisen.
Anethol: Durch das Anethol wird  Bewegung in Die Magen- Darmmuskulatur gebracht und es sorgt dadurch für eine gute Verdauung.
Fenchon: Fenchon ist ein ätherisches Öl mit Bitterstoff. Es wirkt stark entzündungshemmend im ganzen Körper und vor allem im Magen- Darmtrakt. Es trägt dazu bei das Bakterien  und Pilze am Wachstum gehindert werden. Leider werden Vogelhalter häufig vor Nebenwirkung der enthaltenen ätherischen Öle gewarnt oder gewisse Kräuter werden als giftig bezeichnet aber Nebenwirkungen und Giftigkeit beziehen sich immer nur auf hochkonzentrierte Essenzen oder synthetisch nachgebaute Wirkstoffe und nicht auf die natürliche Pflanze.
  Pinen: Es fördert die Durchblutung und steuert die Prozesse im Körper die sich positiv auf den Magen- Darmtrakt auswirken. Durch dieses Pinen das in sehr vielen Kräutern enthalten ist werden Abwehrzellen verstärkt im Blut transportiert und das wiederum fördert die Heilungsprozesse im gesamten Körper und den Harnwegen. Harnwegsinfektionen werden von Pinenhaltigen Kräutern abgemildert da die Bakterien am anheften gehindert und schneller ausgeschieden werden.

  Gerbstoffe: Sie haben in Pflanzen die natürliche Eigenschaft die Eiweißstoffe der Bakterien durch das sogenannte „ Härten „ zu verdichten und so wird vielen Bakterien die Lebensgrundlage entzogen und sie sterben ab. Bei Rupfern mit Bakterien und Pilzbefall der Haut kann man mit vorsichtigem abtupfen der Haut mit gerbstoffhaltigen Pflanzen innerhalb kurzer Zeit positive Erfolge verzeichnen und innerlich als Tee angewendet oder bei schwerst kranken Agaporniden als reiner Thymianpresssaft hat der Gerbstoffgehalt vieler Pflanzen gleiche Wirkungen und ich setze ihn innerlich ein um bei Entzündungen der Schleimhäute und des Magen- Darmtraktes und des Rachenraumes diese Wirkung zu erzielen. 

Das permanente anbieten Gerbstoffhaltiger Pflanzen trägt also elementar dazu bei das Papageien vorbeugend unterstützt werden.
   Limonen:  Es ist das am häufigsten vorkommende Monoterpen in Pflanzen und kommt auch in Tannen vor. Limonen wird durch einwirken von Licht und Sauerstoff zu Carvon umgewandelt.
  Myristicin: Bei diesem in natürlicher Form vorkommenden pflanzlichen Inhaltsstoff handelt es sich um einen Bestandteil des ätherischen Öls der Petersilie und des Fenchels  das auch in Pastinake, Pfeffer und Liebstöckel vorkommt. Das Myristicin in Petersilie ist nur im Samen ( 60-80% ) enthalten. In gekeimter Form wird bei uns der Samen der Petersilie angeboten da die darin enthalteneVitamine dann noch durch den Keimprozess erhöht werden.

  Carotinoide ( Vorstufe des Provitamin A ): Sie halten das Immunsystem aufrecht und schützen die Zellwände gegen schädliche Einflüsse und sie bauen die Schleimhäute auf und schützen sie. Zink ist ein Spurenelement und steuert über 300 Enzyme im Körper. 

Es reguliert das Wachstum die Eiweißsynthese und die Insulinspeicherung und es steuert und reguliert das Immunsystem und stärkt so die Abwehrfunktion des gesamten Körpers.

  B- Vitamine: 

Die B- Vitamine gehören bei mir mit zum wichtigsten Komplex der eine Vielzahl von gesunderhaltenden Aufgaben im Körper hat: Für den Anfang eine stark verkürzte Fassung. 

Die B- Vitamine regulieren den gesamten Stoffwechsel der Nerven des Gehirns und der Muskeln und sie kommen in höchster Konzentration in Keimlingen (Keimfutter) vor das leider immer noch von vielen Menschen in der Verfütterung vernachlässigt wird. 

Ein Vitamin B Mangel hat zur Folge das der gesamte Stoffwechsel erkrankt. Ist ein Vogel (oder auch Mensch) an innerlichen und äußerlichen Pilzen erkrankt ist der Vitamin B- Komplex eine der wichtigsten Waffen da Pilze dem Körper sehr viel Vitamin B entziehen und dadurch sollten sie täglich durch eine ausgewogene Ernährung zugeführt werden. 

Bewährt haben sich bei uns das Keimfutter und speziell die Quinoa Keimlinge die auch schon in der Humanmedizin verwendet werden.
  Calcium: Es wird zusammen mit Phosphor für den Knochenaufbau benötigt und es unterstützt auch das Herz( besonders wieder das schon erkrankte Herz). Fehlt Calcium dann arbeitet das Herz langfristig langsamer und der Puls verlangsamt sich, es kommt zu niedrigem Blutdruck und der betroffene kippt um oder bekommt sogar Anfälle. Bei ausreichender Zufuhr von Calcium wird das Herz(besonders auch wieder ein schon geschädigtes Herz) besser mit Sauerstoff versorgt.
  Kalium: Es steuert den Salzhaushalt(Elektrolythe), die weiterleitung der Reize an die Muskeln und Nerven( sehr wichtig für den Herzmuskel) und der Eiweißstoffwechsel wird reguliert. Magnesium: Um Eiweiße herzustellen braucht der Körper Magnesium und es verhindert das zu viel Calcium eingelagert wird ( wieder sehr wichtig für ein erkranktes Herz) und auch für Knochen und Muskelregulation sehr wichtig.
  Magnesium: Um Eiweiße herzustellen braucht der Körper Magnesium und es verhindert das zu viel Calcium eingelagert wird ( wieder sehr wichtig für ein erkranktes Herz) und auch für Knochen und Muskelregulation sehr wichtig.
  Eisen: Es wird für die Zellatmung benötigt die den Sauerstoff im Blut transportiert und bildet etliche lebenswichtige Enzyme.

Folsäure: Sie ist für alle Zellteilungs- und Wachstumsprozesse im Körper verantwortlich. 

Bei zu geringer Aufnahme von natürlicher Folsäure aus Gemüse kommt es zu Blutarmut. Auch die Darmschleimhaut- Zellen verändern sich krankhaft und die Antikörperbildung des Immunsystems liegt bei zu geringer Zufuhr von Folsäure brach. Da Folsäure in allen grünen Pflanzenblättern ( Folium = Blatt ) vorkommt ist der Verzehr von ausreichend grünem  Blattgemüse und Kräutern unverzichtbar.

  Mineralsalze ( Natrium ): 

Natrium: Es reguliert den Flüssigkeitshaushalt im Körper und ist ein wichtiger Bestandteil vieler Enzyme die den Hormonhaushalt regulieren und stabil halten. Ingwer gehört für uns neben Staudensellerie und Fenchel zu den frischen Nahrungsmitteln die täglich als Grundgemüse in das Gemüsegemisch kommen.
  Kieselsäure: Unsere Vögel benötigen für ein gutes Gefiederwachstum Kieselsäure und gerade in der Mauser sollte man auf eine ausreichende Zufuhr von kieselsäurehaltigen Pflanzen wie Fenchel, Ackerschachtelhalm und grüne Mineralerde achten.  Auch die Hornteile werden durch Kieselsäure stabilisiert. Sie trägt zur Knochenbildung und zur Knochenkräftigung bei und durch ihre stark entzündungshemmende Wirkung unterstützt sie den Körper bei Gelenkentzündungen und baut den Knorpel wieder auf.

Ist es nicht interessant was so eine Knolle Fenchel alles zu bieten hat ? :)
 Für uns ein absolutes muss das “täglich” mit im Futter- Gemüse- Kräuter- Gemisch landet.



Gurke 

( Cucumis sativus )
Inhaltsstoffe:
Vitamin A, B, ECalcium, Zink, Eisen, Magnesium, Kalium, Phosphor, Natrium, Folsäure, Peptidasen.
Die Gurken sind basenreich was heißt das sie Säuren im Körper aufbauen und halten so den Säure- Basenhaushalt im Gleichgewicht.
  Peptidasen:
Bei ihnen handelt es sich um Enzyme die Eiweiße im Körper spalten und sie tragen dazu bei das Nahrungsmittel verdaulicher werden. Diese Enzyme töten schädliche Bakterien im Darm ab.
Vitamin K:
Es ist verantwortlich für die Blutgerinnung und für den Eiweißstoffwechsel der Leber. Durch einen Mangel an Vitamin K kommt es zu Störungen des Fettstoffwechsels die dann zu Lebererkrankungen führen. Durch Vitamin K werden auch die Knochen gefestigt.
Carotinoide ( Vorstufe des Provitamin A ):
Sie halten das Immunsystem aufrecht und schützen die Zellwände gegen schädliche Einflüsse und sie bauen die Schleimhäute auf und schützen sie.  Zink:  ist ein Spurenelement und steuert über 300 Enzyme im Körper. Es reguliert das Wachstum die Eiweißsynthese und die Insulinspeicherung und es steuert und reguliert das Immunsystem und stärkt so die Abwehrfunktion des gesamten Körpers.
Zink:
Da Zink für die Zellteilung benötigt wird kann ein Mangel in jungen Jahren zu Wachstumsschäden führen. Die stark entzündungshemmende Eigenschaft des Zink sind besonders bei Magen und Darmschleimhaut Entzündungen unterstützend. Liegt ein Zinkmangel vor dann wird das Immunsystem stark geschwächt.
  Eisen:
Es wird für die Zellatmung benötigt die den Sauerstoff im Blut transportiert und bildet etliche lebenswichtige Enzyme.
  B- Vitamine:
Die B- Vitamine gehören bei mir mit zum wichtigsten Komplex der eine Vielzahl von gesunderhaltenden Aufgaben im Körper hat: Für den Anfang eine stark verkürzte Fassung. Die B- Vitamine regulieren den gesamten Stoffwechsel der Nerven des Gehirns und der Muskeln und sie kommen in höchster Konzentration in Keimlingen (Keimfutter) vor das leider immer noch von vielen Menschen in der Verfütterung vernachlässigt wird. Ein Vitamin B Mangel hat zur Folge das der gesamte Stoffwechsel erkrankt. Ist ein Vogel (oder auch Mensch) an innerlichen und äußerlichen Pilzen erkrankt ist der Vitamin B- Komplex eine der wichtigsten Waffen da Pilze dem Körper sehr viel Vitamin B entziehen und dadurch sollten sie täglich durch eine ausgewogene Ernährung zugeführt werden. Bewährt haben sich bei uns das Keimfutter und speziell die Quinoa Keimlinge die auch schon in der Humanmedizin verwendet werden.
  Calcium:
Es wird zusammen mit Phosphor für den Knochenaufbau benötigt und es unterstützt auch das Herz( besonders wieder das schon erkrankte Herz). Fehlt Calcium dann arbeitet das Herz langfristig langsamer und der Puls verlangsamt sich, es kommt zu niedrigem Blutdruck und der betroffene kippt um oder bekommt sogar Anfälle. Bei ausreichender Zufuhr von Calcium wird das Herz(besonders auch wieder ein schon geschädigtes Herz) besser mit Sauerstoff versorgt  Kalium: Es steuert den Salzhaushalt(Elektrolythe), die weiterleitung der Reize an die Muskeln und Nerven( sehr wichtig für den Herzmuskel) und der Eiweißstoffwechsel wird reguliert.
  Magnesium:
  Um Eiweiße herzustellen braucht der Körper Magnesium und es verhindert das zu viel Calcium eingelagert wird ( wieder sehr wichtig für ein erkranktes Herz) und auch für Knochen und Muskelregulation sehr wichtig.
  Folsäure:
  Sie ist für alle Zellteilungs- und Wachstumsprozesse im Körper verantwortlich. Bei zu geringer Aufnahme von natürlicher Folsäure aus Gemüse kommt es zu Blutarmut. Auch die Darmschleimhaut- Zellen verändern sich krankhaft und die Antikörperbildung des Immunsystems liegt bei zu geringer Zufuhr von Folsäure brach. Da Folsäure in allen grünen Pflanzenblättern ( Folium = Blatt ) vorkommt ist der Verzehr von ausreichend grünem Blattgemüse und Kräutern unverzichtbar.
  Mineralsalze ( Natrium ): Natrium:
Es reguliert den Flüssigkeitshaushalt im Körper und ist ein wichtiger Bestandteil vieler Enzyme die den Hormonhaushalt regulieren und stabil halten.  Phosphor: Er sorgt für die Festigkeit der Knochen und wird zum Aufbau der Zellwände benötigt. Er hilft das der PH- Wert im Blut stabilisiert wird und ist an der Regulation des Säure- Basen- Haushaltes beteiligt. Alle pflanzlichen Eiweißquellen sind auch immer gute Quellen für Phoshor das wiederum bei überwiegend künstlicher Ernährung ( Nahrungsmittelergänzung ) einen Phosphormangel vorbeugt der zu Nierenerkrankungen führen kann.
  Vitamin E:
Es steuert und reguliert die Keimdrüsen des Körpers und schützt die Zellen vor freien Radikalen. Durch seine Zellschützende Wirkung reguliert Vitamin E auch die Cholesterinwerte so das schädliches Cholesterin sich nicht so schnell an den Arterien ablagern kann.
  Gurke besitz einen über 90 % igen  Wasseranteil und gerade meine alten und kranken Agaporniden bekommen immer ausreichend Gurke da sie nicht mehr so viel Trinken wie junge und gesunde Agas und ich so ihr Flüssigkeitsmanko etwas ausgleichen kann.

Am besten die Gurke mit Schale anbieten aber dann bitte gut unter fließendem Wasser abwaschen da die Schalen behandelt werden.



Hagebutte

 ( Rosa canina, rugosa )

  Meist ist die Hagebutte durch ihren hohen Gehalt an Vitamin C bekannt aber das Fruchtfleisch und der Samen beinhalten eine Vielzahl von Inhaltsstoffen die sich positiv auf den Stoffwechsel und das Immunsystem auswirken.

 

Hier möchte ich euch die Hagebutte zur Papageien Fütterung etwas näher bringen.
Die Inhaltsstoffe steuern natürlich auch beim Menschen wichtige Prozesse im Körper und gerade Rheuma und Arthrose- Patienten sollten Hagebutten Fruchtfleisch und Kerne mit in ihren Ernährungsplan einbauen.

Der dänische Arzt und Biochemiker Dr. Kay Winther untersucht wie diese Galaktolipide bei schon bestehender Arthrose, Gelenkschmerzen und Rheuma die Schmerzempfindlichkeit heruntersetzt.  

Semen cynosbati ( Hagebuttenkerne ) enthalten Galaktolipide die zur Zeit in medizinischen Studien auf ihre Entzündungshemmung untersucht werden.

Die Galaktolipide kommen bei den Rosengewächsen in unterschiedlicher Konzentration vor.

Als Vorbeugung dieser Erkrankungen unserer Papageien ( und Menschen) ist die Hagebutte ein gesundes Futter das von August bis Oktober reichlich in der Natur zu finden ist.

 

Bitte nicht alles pflücken da sich auch eine Reihe von Wildvögeln von den Früchten und dem Samen ernährt.

  Der Samen enthält Fettsäuren ( Linol- und Linolensäure ) die sich positiv auf die Haut auswirken und bei unseren Papageien führen sie zu kräftigem Gefieder.


  Die pflanzlichen unbehandelten Fettsäuren bilden die Zellmembranen und auch der Calciumhaushalt wird durch sie reguliert indem das Calcium erst im Knochen eingebaut wird wenn 50% der Nahrungsfette gesättigt sind.

  

Ungesättigte Fettsäuren und Calciumhaushalt sind also unabdingbar miteinander verbunden und eine große Anzahl an Papageien haben Erkrankungen des Calciumhaushaltes durch unzureichendes Wissen in der Fütterung.


  Die Fettsäuren stärken und unterstützen das Immunsystem .
Stearin- und Palmitinsäue in natürlicher Form in der Hagebutte sind wichtige Nährstoffe für das Herz und halten es gesund.

Ist das Herz schon erkrankt dann kann es auf diese Fettreserven zurückgreifen.

 

   Das enthaltene Vitamin K kontrolliert die Blutgerinnung und aktiviert die Knochenbildung und es verhindert das sich zu viel Calcium im Blut festsetzt. 


  Das enthaltene Betulin ( aus der Birke bekannt ) unterstützt die Wundheilung und beschleunigt sie.
Das enthaltene Vitamin B1 und B2 hilft dem Körper die Kohlenhydrate, Fette und Eiweiße zu verstoffwechseln und wandelt sie in Energie um.

  Chronische Darmerkrankungen ( beim Agaporniden z.B Macrorhabdus ornthogaster ) können einen Mangel an B- Vitaminen hervorrufen.

 

Der hohe Gehalt an Ascorbinsäure in der Hagebutte fungiert als Oxidationsschutz für die Vitamine der A- und B- Gruppe.

  In der Haut schützt Lycopin vor schädlichen UV Strahlen und das Risiko für Pilzerkrankungen wird gesenkt.

 

Das enthaltene Vitamin E steuert u.a. die Verdauung, stärkt das Immunsystem und schützt den Körper vor Infekten und baut die Muskulatur auf.


  Die Eiweiße, die Struktur der Zellen , die DNA und das Herz- Kreislaufsystem wird durch Vitamin E geschützt.

  Die enthaltenen Carotinoide halten das Immunsystem aufrecht und schützen die Zellwände ebenso werden die Schleimhäute aufgebaut und geschützt.

 

  Ihr seht nun wie Vielseitig die Inhaltsstoffe dieser kleinen und recht unscheinbaren Hagebutte sind und sie wurden perfekt von der Natur aufeinander abgestimmt und die ganzen anderen sekundären Pflanzenstoffe habe ich hier noch gar nicht beschrieben.

 

Baut sie ruhig häufig mit in den Speiseplan ein.




 Ingwer
( Zingiber officinale ) 
Ingwer enthält: Gingerol, Shogale, Zingiberen, Cucurmen, Beta- Eudesmol, Magnesium, Eisen, Calcium, Kalium, Natrium, Phosphor.

Das enthaltene Gingerol und Shogale sind wissenschaftlich belegte Wirkstoffe die eine stark entzündungshemmende Wirkung haben.
Das enthaltene Zingiberen, Cucurmen,  Beta- Eudesmol, Borneol und Cineol wirkt sich auf den Magen Stärkend aus, ist verdauungsfördernd und hält schädliche Darmbakterien im Zaum.
Ingwer senkt wissenschaftlich belegt ( Universität Baroda in Gujarat )den Cholesterinspiegel des Blutes und der Leber.
Die Inhaltsstoffe des Ingwers bewirken das die Blutgefäße sich nicht verengen.
Magnesium: Um Eiweiße herzustellen braucht der Körper Magnesium und es verhindert das zu viel Calcium eingelagert wird ( wieder sehr wichtig für ein erkranktes Herz) und auch für Knochen und Muskelregulation sehr wichtig.
  Eisen: Es wird für die Zellatmung benötigt die den Sauerstoff im Blut transportiert und bildet etliche lebenswichtige Enzyme.
  Calcium: Es wird zusammen mit Phosphor für den Knochenaufbau benötigt und es unterstützt auch das Herz( besonders wieder das schon erkrankte Herz). Fehlt Calcium dann arbeitet das Herz langfristig langsamer und der Puls verlangsamt sich, es kommt zu niedrigem Blutdruck und der betroffene kippt um oder bekommt sogar Anfälle. Bei ausreichender Zufuhr von Calcium wird das Herz(besonders auch wieder ein schon geschädigtes Herz) besser mit Sauerstoff versorgt
Kalium: Es steuert den Salzhaushalt(Elektrolythe), die weiterleitung der Reize an die Muskeln und Nerven( sehr wichtig für den Herzmuskel) und der Eiweißstoffwechsel wird reguliert.
  Phosphor: Er sorgt für die Festigkeit der Knochen und wird zum Aufbau der Zellwände benötigt. Er hilft das der PH- Wert im Blut stabilisiert wird und ist an der Regulation des Säure- Basen- Haushaltes beteiligt. Alle pflanzlichen Eiweißquellen sind auch immer gute Quellen für Phoshor das wiederum bei überwiegend künstlicher Ernährung ( Nahrungsmittelergänzung ) einen Phosphormangel vorbeugt der zu Nierenerkrankungen führen kann.
  Cineol: Es ist auch ein in natürlicher Konzentration vorkommendes Öl in Basilikum das laut wissenschaftlicher Studien die Atemwege befreit und stark entzündungshemmend wirkt. Es wehrt Bakterien im Körper ab und hält Viren in Schach damit diese sich nicht explosionsartig im Körper vermehren können und gerade für Kranke und Immungeschwächte ist dies sehr wichtig. Es legt sich wie eine Schutzschicht über die Schleimhäute.
Natrium: Es reguliert den Flüssigkeitshaushalt im Körper und ist ein wichtiger Bestandteil vieler Enzyme die den Hormonhaushalt regulieren und stabil halten.  
Ingwer gehört für uns neben Staudensellerie und Fenchel zu den frischen Nahrungsmitteln die täglich als Grundgemüse in das Gemüsegemisch kommen.


Kresse 
( Brassicaceae )  
Dazu gehören die Arten und Gattungen :  Breitblättrige Kresse ( Lepidium latifolium )  Echte Brunnenkresse ( Naqsturtium officinale )   Gartenkresse ( Lepidium sativum )  Kapuzinerkresse ( Tropaeolum )  Winterkresse ( Barbarea vulgaris )   
Zu den Inhaltsstoffen die in allen Arten und Gattungen in ähnlicher Konzentration und Zusammensetzung vorliegen:   Pflanzliches Eiweiß, Calzium ( hoher Gehalt ), Kalium ( hoher Gehalt ), Phosphor, Eisen, Vitamin A ( Carotinoide, sehr hoher Gehalt ), B1, B2, B6, Senfölglycoside, Bitterstoffe.
   Senfölglycoside:  Sie hemmen laut etlicher humanmedizinischer Untersuchungen die Vermehrung von Bakterien, Viren und Pilzen im Körper die schädigend auf den kompletten Stoffwechsel wirken und die Uni Würzburg forscht seit langer Zeit in diese Richtung und stellt die Pflanzen mit Senfglycosiden als gute Alternative zu den üblichen Antibiotika dar da diese fast identische Wirkungen aufweisen.  

Vorbeugend und unterstützend bei vielen Erkrankungen kommen die oben genannten Pflanzen bei uns regelmäßig und ganzjährig frisch mit auf die Futterschale unserer Vögel und auch wir mögen sie gerne im Salat und auf dem Butterbrot.

   Bitterstoffe:  Sie regen in erster Linie den kompletten Magen- Darmtrakt an indem sie die Magensaftsekretion erhöhen und durch Enzyme im Körper bei Mensch und Tier wird die Nahrung schneller verdaut und Fette können besser abgebaut werden .
Durch diesen Prozess wird auch die Leber entlastet.   

Ein Mangel an bitterstoffreicher Ernährung hängt auch häufig zusammen mit Hautproblemen ( Mensch und Tier ) und beim Vogel kommt es zu schweren Befiederungsstörungen ( Rupfen ).  
Bietet man ernährungsbedingten Rupfern genügend Bitterstoffe über die Ernährung an können sogar Befiederungsstörungen verbessert werden oder ganz verschwinden.   
Diese bedarf aber etwas Zeit und eine Verbesserung ist nicht von heute auf morgen sichtbar da der Körper eine lange Zeit benötigt um evtl. langjährige Unterversorgungen und Mangelerscheinungen auszugleichen oder zu verbessern also ist Geduld angesagt.   
Auch eine Fettstoffwechselstörung die immer noch als EMA Syndrom durch das Internet geistert und von vielen vogelkundigen Tierärzten als nicht heilbar oder medizinisch behandelbar deklariert ( wenn sie ernährungsbedingt ist und kein Gendefekt zu Grunde liegt ) wird kann durch den reichlichen Verzehr an Bitterstoffen enorm verbessert werden oder ganz verschwinden wenn konsequent und regelmäßig bitterstoffhaltige Pflanzen angeboten werden und dies in Kombination gewisser anderer Pflanzeninhaltsstoffe.   

Eine der bitterstoffhaltigen Gewürze die bei uns täglich und ganzjährig in pürrierter Form auf die Futterschale kommen ist frischer Ingwer.   
Auch Zichoriensaat ist sehr bitterstoffhaltig und kommt bei uns zur freien Verfügung in einen separaten Napf und wird sehr gerne gefuttert.   
Calcium:  Es wird zusammen mit Phosphor für den Knochenaufbau benötigt und es unterstützt auch das Herz( besonders wieder das schon erkrankte Herz).  
Fehlt Calcium dann arbeitet das Herz langfristig langsamer und der Puls verlangsamt sich, es kommt zu niedrigem Blutdruck und der betroffene kippt um oder bekommt sogar Anfälle.  

Bei ausreichender Zufuhr von Calcium wird das Herz(besonders auch wieder ein schon geschädigtes Herz) besser mit Sauerstoff versorgt.   
Eisen:  Es wird für die Zellatmung benötigt die den Sauerstoff im Blut transportiert und bildet etliche lebenswichtige Enzyme.   Kalium:  Es steuert den Salzhaushalt(Elektrolythe), die weiterleitung der Reize an die Muskeln und Nerven( sehr wichtig für den Herzmuskel) und der Eiweißstoffwechsel wird reguliert.   Proteine (pflanzliches Eiweiß)   Durch die Zufuhr von Proteinen werden Muskel, Knochen Haut und Organe gebildet und halten den Körper gesund.   
Phosphor als Mineralstoff muss mit der Nahrung aufgenommen werden und es dient dem Aufbau der Knochen ( hier immer das Calcium- Phosphor Verhältnis beachten ) Hormone werden gesteuert und der Säure- Basen- Haushalt des Blutes wird reguliert.  
Eine Überversorgung mit Phosphor kann durch Missbrauch mit Nahrungsergänzungsmitteln hervorgerufen werden die dann zu schwersten Nierenfunktionsstörungen führen können.  
Bei der Ackermelde liegt von Natur aus ein ausgewogenes Calcium- Phosphor Verhältnis vor.   B- Vitamine:  Die B- Vitamine gehören bei mir mit zum wichtigsten Komplex der eine Vielzahl von gesunderhaltenden Aufgaben im Körper hat:  
Für den Anfang eine stark verkürzte Fassung.  
Die B- Vitamine regulieren den gesamten Stoffwechsel der Nerven des Gehirns und der Muskeln und sie kommen in höchster Konzentration in Keimlingen (Keimfutter) vor das leider immer noch von vielen Menschen in der Verfütterung vernachlässigt wird.   
Ein Vitamin B Mangel hat zur Folge das der gesamte Stoffwechsel erkrankt.  
Ist ein Vogel (oder auch Mensch) an innerlichen und äußerlichen Pilzen erkrankt ist der Vitamin B- Komplex eine der wichtigsten Waffen da Pilze dem Körper sehr viel Vitamin B entziehen und dadurch sollten sie täglich durch eine ausgewogene Ernährung zugeführt werden.  
Bewährt haben sich bei uns das Keimfutter und speziell die Quinoa Keimlinge die auch schon in der Humanmedizin verwendet werden   
Carotinoide ( Provitamin A ):  Sie halten das Immunsystem aufrecht und schützen die Zellwände gegen schädliche Einflüsse und sie bauen die Schleimhäute auf und schützen sie, vor allem schon vorgeschädigte Zellen vor der Umwandlung in Krebszellen.   
Kresse solltet ihr so oft wie möglich anbieten, kostet nicht viel ist aber vollgepackt mit gesunden Inhaltsstoffen. 


Thymian 
( Thymus vulgaris )
  Thymian enthält eine Vielzahl Inhaltsstoffe die sich im Gesamtgefüge positiv auf verschiedenste Körperregionen auswirken und das Immunsystem stärken und wieder aufbauen.
  Inhaltsstoffe:
Thymol, Carvacrol, Cymol, Linalool, Borneol, Pinen, Campher, Limonen, Cineol, Geraniol, Flavonoide, Gerbstoffe, Polysaccharide, Bitterstoffe, Triterpene, Phenolcarbonsäuren.
   Mit Thymian werden in der modernen Humanmedizin schwere Verdauungsprobleme und Magen- Schleimhautprobleme behandelt die dort aber meist hoch dosiert oder in syntetisierter Form verabreicht werden. In der Vogelmedizin wird Thymian entweder als Pflanzenteil über das Futter oder als Thymiantee oder auch als reinen Thymian Presssaft bei Macrorhabdus ornithogaster ( Pilzähnliche Erkrankung ) empfohlen.
  Er lindert Kropfentzündungen und greift auf den vom Pilz erkrankten Magen- Darmtrakt ein und auch bei Hautpilzen und schlecht heilenden Wunden habe ich persönlich gute Erfahrungen gemacht und man kann dem Vogel auch das aufsprühen der Pilzmittel auf die Haut ersparen denn ein besprühen und vorsichtiges einreiben auf die Pilzbefallene Haut mit erwärmtem reinen und natürlichem Thymianpresssaft wirkt effektiver als schwere Chemie.
Man sollte bedenken das ein Agapornide oder anderer Papagei der einen Pilzbefall auf der Haut hat auch schon schwerste innerliche Schäden aufweist und da sollte man dann in erster Linie von innen heraus arbeiten und die Auswahl der richtigen Nahrungsmittel verbessern einen Befall oft sehr schnell.
  Natürlicher Thymian hat keinerlei Nebenwirkungen und ist bedenkenlos zur Langzeittherapie geeignet.
   Leider werden Vogelhalter häufig vor Nebenwirkung der enthaltenen ätherischen Öle gewarnt oder gewisse Kräuter werden als giftig bezeichnet aber Nebenwirkungen und Giftigkeit beziehen sich immer nur auf hochkonzentrierte Essenzen oder synthetisch nachgebaute Wirkstoffe und nicht auf die natürliche Pflanze.
   Thymol:
  Es hat nachweislich wissenschaftlich belegt in der Medizin eine lähmende Wirkung auf Darmparasiten und fördert das ausscheiden dieser Darmparasiten.
  Es wirkt stark antibakteriell und bei über 40 Bakterienstämmen wurden antibakterielle, antiseptische, krampflösende, entzündungshemmende und pilztötende Eigenschaften nachgewiesen und das auch in der Veterinär Medizin.
  Unter anderem auf Streptokokken und Staphylokokken und Pseudomonas Stämme die leider häufig in der Papageien Haltung auftreten wurden positive Wirkungen erzielt .
   Carvacrol:
  Auch es ist ein ätherisches Öl aus der Gruppe der Phenole und es ist wissenschaftlich belegt das es das Wachstum verschiedener Bakterienarten wie Escheria coli und Staphylokokken hemmt und es wirkt weil es die Zellmembran dieser Bakterien zerstört.  Es beinhaltet aber auch entzündungshemmende und schmerzstillende Wirkungen.

Carvacrol ist auch in hoher natürlicher Konzentration in Oregano enthalten der auch mittlerweile verstärkt in der Vogelhaltung verwendet wird.  Cineol:  Es ist auch ein in natürlicher Konzentration vorkommendes Öl in Basilikum das laut wissenschaftlicher Studien die Atemwege befreit und stark entzündungshemmend wirkt. Es wehrt Bakterien im Körper ab und hält Viren in Schach damit diese sich nicht explosionsartig im Körper vermehren können und gerade für Kranke und Immungeschwächte ist dies sehr wichtig. Es legt sich wie eine Schutzschicht über die Schleimhäute.
  Flavonoide:
  Die im Pflanzenreich häufig vertretenen Flavonoide werden von den Pflanzen als Abwehrstoffe gebildet und sie tragen sehr wichtige Aufgaben in der gesunderhaltung unserer Vögel die gerade auf diese Pflanzeninhaltsstoffe angewiesen sind damit ihr Stoffwechsel optimal funktioniert.Sehr reichhaltig kommen Flavonoide in Beeren Obst vor und es ist wissenschaftlich belegt das sie in natürlicher hoher Konzentration in Beeren vorkommend eine krebsvorbeugende Wirkung haben. Da unsere Papageien auch sehr gerne Beeren wie Heidelbeeren, Brombeeren, Himbeeren und Erdbeeren naschen sollten sie unbedingt mit in den Speiseplan eingebaut werden. Zusätzlich wirken Flavonoide stark entzündungshemmend, antiviral, antibakteriell, antioxidativ und antifungal also schon vollgestopft mit gesundheitsunterstützenden und ganz natürlichen Inhaltsstoffen.
  Cymol:  Dieses natürliche in Thymian vorkommende ätherische Öl wirkt antimikrobiell und entzündungshemmend und es schützt den Körper vor Ablagerungen und Verschlackungen die durch teilweise völlig falsche Fütterung zu Stande kommen.  Linalool:  Dieses ätherische Öl in Thymian wirkt sich positiv auf den Magen – Darmtrakt aus und es besitzt auch wieder entzündungshemmende Eigenschaften.
  Geraniol:
  Auch es ist ein natürlich in Thymian vorkommendes ätherisches Öl das Insekten abwehrt und medizinische Studien belegen das es eine Vorbeugende Wirkung vor Tumoren aufweisen kann.
   Borneol:
  Es oxidiert zu Campfer. Beschreibung siehe Campfer.
   Pinen:
  Es fördert die Durchblutung und steuert die Prozesse im Körper die sich positiv auf den Magen- Darmtrakt auswirken. Durch dieses Pinen das in sehr vielen Kräutern enthalten ist werden Abwehrzellen verstärkt im Blut transportiert und das wiederum fördert die Heilungsprozesse im gesamten Körper und den Harnwegen.  Harnwegsinfektionen werden von Pinenhaltigen Kräutern abgemildert da die Bakterien am anheften gehindert und schneller ausgeschieden werden.
  Campfer:
  Auch er ist ein in natürlicher Form in Thymian vorkommendes ätherisches Öl das in seiner natürlichen Form in sehr vielen Kräutern enthalten ist.   Es wirkt stark Durchblutungsfördernd und allgemein Kreislauffördernd.  Bei Magen- Darmerkrankungen wirkt es wie andere ätherische, natürliche Öle stark beruhigend und hilft Bakterien am fest setzen zu hindern und sie werden schneller wieder ausgeschieden.
  Limonen:
   Es ist das am häufigsten vorkommende Monoterpen in Pflanzen und kommt auch in Tannen vor.  Limonen wird durch einwirken von Licht und Sauerstoff zu Carvon umgewandelt. Carvon, Beschreibung siehe oben.
  Gerbstoffe:
  Sie haben in Pflanzen die natürliche Eigenschaft die Eiweißstoffe der Bakterien durch das sogenannte „ Härten „ zu verdichten und so wird vielen Bakterien die Lebensgrundlage entzogen und sie sterben ab. Bei Rupfern mit Bakterien und Pilzbefall der Haut kann man mit vorsichtigem abtupfen der Haut mit gerbstoffhaltigen Pflanzen innerhalb kurzer Zeit positive Erfolge verzeichnen und innerlich als Tee angewendet oder bei schwerst kranken Agaporniden als reiner Thymianpresssaft hat der Gerbstoffgehalt vieler Pflanzen gleiche Wirkungen und ich setze ihn innerlich ein um bei Entzündungen der Schleimhäute und des Magen- Darmtraktes und des Rachenraumes diese Wirkung zu erzielen.  Das permanente anbieten Gerbstoffhaltiger Pflanzen trägt also elementar dazu bei das Papageien vorbeugend unterstützt werden.
   Polysaccharide:
  Auch sie spielen eine wichtige Rolle im Thymian und tausenden anderen Pflanzen denn sie wurden schon Ende der 80er Jahre wurde wissenschaftlich in Humanmedizin belegt das die in Pflanzen enthaltenen Polysaccharide einen sehr hohen Stellenwert bei der Stärkung und dem Aufbau und der Aufrechterhaltung des Immunsystems ( das im Darm sitzt ) aufweisen. Und sie wirken so auch infektionsvorbeugend und schützend bei einer ganzen Reihe von Tumoren.  Bei vielen Polysacchariden wurden stark antitumorale Wirkungen schon nachgewiesen und sie sind in hoher und natürlicher Konzentration auch z.B. in Brennnesseln und Echinacea enthalten.
   Bitterstoffe:
  Sie gehören bei der natürlichen Aufnahme durch Pflanzen in der Ernährung mit zu den wichtigsten Inhaltsstoffen da sie zu einer verstärkten Magensaftbildung führen und so eine Mehrdurchblutung der Magenschleimhaut fördern die dann gerade bei bestehenden Magen- Darmerkrankungen sehr wichtig ist.  Auch Kohlenhydrate werden durch den Verzehr Bitterstoff haltiger Pflanzen durch die vermehrte Magensaftproduktion und Mehrdurchblutung viel gründlicher und viel schneller verarbeitet.  Genau aus diesen Gründen sollte immer darau geachtet werden das unseren Papageien immer genug Bitterstoff haltige Pflanzen direkt mit dem Körnerfutter angeboten werden denn sonst werden Kohlenhydrate nur unzureichend verarbeitet und das führt dann langfristig zu schwersten Magen- Darmerkrankungen die den ganzen Schwanz der daraus resultierenden Stoffwechselstörungen hinter sich her zieht.
   Triterpene:
  Terpene sind eine sehr große Gruppe von Inhaltsstoffen vieler Pflanzen aber auch einige Tiere und Mikroorganismen ( Laktobakterien ) enthalten sie.  Terpene ( Carvon ist z.B. auch ein Terpen) werden seit etlicher Zeit in der Tumormedizin angewandt ( dort aber in essenzierter Form ) weil sie stark antitumoröse Eigenschaften besitzen .  Ambrosia Arten zu denen auch der Beifuß gehört enthalten hohe natürliche Konzentrationen an Terpenen. Diese Terpene sind ein so umfangreiches Thema das ich sie einmal gesondert beschreiben werde.
  Phenolcarbonsäuren:
  Auch bei den Phenolsäuren wurde wissenschaftlich schon lange belegt das sie gegen Tumore und gegen vorhandene Entzündungen sehr effektiv wirken.  Ellagsäure, Gallussäure, Syringasäure, Vanillinsäure, Salicinsäure, Kaffeesäure und eine Vielzahl anderer organischer Säuren die in natürlicher Form in sehr vielen Pflanzen vorkommen gehören alle zu den Phenolen.  Im Darm entstehen durch den Abbau von Flavonoiden auch Phenole die dann die dann für eine ausgewogene Darmflora mit Besiedelung der „ GUTEN „ Darmbakterien führen und genau diese Mikroflora ist das WICHTIGSTE was wir in der Papageienhaltung niemals aus den Augen lassen dürfen denn sie entscheidet mit darüber ob unsere Papageien und Sittiche langfristig gesund bleiben oder krank werden.
   Ich hoffe das ich euch nahe bringen konnte wie Komplex eine einzige Pflanze sein kann und das nur die Gemeinsamkeit der natürlichen Inhaltsstoffe bewirkt das optimal in den Stoffwechsel eingegriffen wird .


Vogelmiere 
( Stellaria media )
Inhaltsstoffe: Vitamin A, B1, B2, B3, Flavonoid Rutin, Magnesium, Calcium, Selen, Oxalsäure, Zink, Kalium, Saponine, Aucubin, Kieselsäure, ätherische Öle.
  Die Vogelmiere ist eine der wichtigsten Vogel- Futterpflanzen für Sittiche und Papageien überhaupt und wird nahezu von allen Arten gerne gefuttert.
Da sie sich vom zeitigen Frühjahr bis in den Winter hinein zeigt und selbst Frost verträgt solltet ihr beherzt zugreifen wenn ihr sie entdeckt, eure Vögel werden es euch danken da sie ihnen nicht nur gut schmeckt sondern auch nur von gesundheitsunterstützenden Inhaltsstoffen strotzt.
  Rutin:
Rutin ist ein natürlicher Pflanzenfarbstoff ( Flavonoid ) der in sehr vielen Pflanzen ( z.B. Buchweizen, Forsythia, Eucalypthus, Ginkgo, Äpfel, Limetten, Feigen, einige Zitrusfrüchte, grüner Tee und schwarzer Tee ) vorkommt.  Rutin stärkt die Blutgefäße und hält die Wände der Blutgefäße elastisch so das Ablagerungen und Verkalkungen sich nur schwer an den Arterien festsetzen können und dadurch können Schlaganfällen und Arterienverkalkungen vorgebeugt werden. Auch schon erkrankten Papageien und Sittichen hilft die Vogelmiere das Blutbild zu verbessern. Rutin besitzt eine entzündungshemmende Wirkung und gerade bei den häufig auftretenden Darmentzündungen in der gesamten Vogelhaltung können mit regelmäßigem Angebot von Rutinhaltigen Pflanzen entzündliche Darmerkrankungen abgemildert und teils noch neutralisiert werden. Aber Rutin kann noch viel mehr. Es gibt erste Forschungsergebnisse die besagen das Rutin entzündliche Gelenkerkrankungen die durch Verschleiß des Knorpelgewebes zustande kommen abmildern und neutralisieren kann.
  Selen:
Selen ist überwiegend im Herz, Blut, Nieren und der Leber eingelagert und dieses Spurenelement ist unabdinglich wichtig für den Aufbau und die Stabilität der Abwehrkräfte des gesamten Stoffwechsels und dem Immunsystem. Es bildet die wichtigen Schilddrüsenhormone und es schützt den Organismus vor Schwermetallbelastungen die alle Lebewesen täglich umgeben und zu viel UV- Strahlung. Selen ist unter anderem auch in Bierhefe, Getreide, und einigen Hülsenfrüchten enthalten. Erhält der Körper zu wenig Selen durch eine unausgewogene Ernährung wird vor allem die Leber krank, die Gelenke entzünden sich, der Blutdruck steigt und das Sehvermögen verschlechtert sich. Erkennbar ist ein schwerer Selenmangel häufig schon auf den ersten Blick. Bei unseren Vögeln zeigt er sich an veränderten oder schwer geschädigten Hornteilen wie dem Schnabel der dann tiefe Furchen aufweist aber auch an der Haut kann man einen Selenmangel erkennen der bei vielen Vögeln zum Rupfen führt und auch das Wachstum wird durch einen hochgradigen Selenmangel beeinträchtigt.
  Aucubin:
Aucubin ist ein wissenschaftlich ausreichend erforschtes Irioid. Es kommt z.B. in Vogelmiere, Gamander Ehrenpreis, Spitzwegerich, Breitwegerich, Baldrian, andere Ehrenpreis Sorten, Königskerzen, Aucuba japonica und Olivenbäumen incl. Früchten vor. Das weit gefächerte positive Wirkungsspektrum von Aucubin ist bestens untersucht. Es bewirkt das eine ausreichende Durchblutung gefördert wird und die Nerven im zentralen Nervensystem geschützt und aufgebaut werden. Durch die entzündungshemmende Wirkung von Aucubin kann es entzündlichen Darmerkrankungen vorbeugen und es führt im und am Körper zu einer schnellen Wundheilung. Die Wirkung von Aucubin gegen Hepatitis ( Leberentzündung durch Viren, auch bei Vögeln auftretend ) ist schon lange bekannt und es kann selbst befallene und erkrankte Leberzellen unterstützen. Leberprobleme die durch Viren und Bakterien entstanden sind zählen in der Vogelhaltung zu den häufigsten Erkrankungen überhaupt und hier ist Vogelmiere als Gegenspieler das A. und O.
Carotinoide ( Vorstufe des Provitamin A ):
Sie halten das Immunsystem aufrecht und schützen die Zellwände gegen schädliche Einflüsse und sie bauen die Schleimhäute auf und schützen sie. Zink ist ein Spurenelement und steuert über 300 Enzyme im Körper. Es reguliert das Wachstum die Eiweißsynthese und die Insulinspeicherung und es steuert und reguliert das Immunsystem und stärkt so die Abwehrfunktion des gesamten Körpers.
B- Vitamine: Die B- Vitamine gehören bei mir mit zum wichtigsten Komplex der eine Vielzahl von gesunderhaltenden Aufgaben im Körper hat: Für den Anfang eine stark verkürzte Fassung. Die B- Vitamine regulieren den gesamten Stoffwechsel der Nerven des Gehirns und der Muskeln und sie kommen in höchster Konzentration in Keimlingen (Keimfutter) vor das leider immer noch von vielen Menschen in der Verfütterung vernachlässigt wird. Ein Vitamin B Mangel hat zur Folge das der gesamte Stoffwechsel erkrankt. Ist ein Vogel (oder auch Mensch) an innerlichen und äußerlichen Pilzen erkrankt ist der Vitamin B- Komplex eine der wichtigsten Waffen da Pilze dem Körper sehr viel Vitamin B entziehen und dadurch sollten sie täglich durch eine ausgewogene Ernährung zugeführt werden. Bewährt haben sich bei uns das Keimfutter und speziell die Quinoa Keimlinge die auch schon in der Humanmedizin verwendet werden.
Calcium:
Es wird zusammen mit Phosphor für den Knochenaufbau benötigt und es unterstützt auch das Herz( besonders wieder das schon erkrankte Herz). Fehlt Calcium dann arbeitet das Herz langfristig langsamer und der Puls verlangsamt sich, es kommt zu niedrigem Blutdruck und der betroffene kippt um oder bekommt sogar Anfälle. Bei ausreichender Zufuhr von Calcium wird das Herz(besonders auch wieder ein schon geschädigtes Herz) besser mit Sauerstoff versorgt. Kalium: Es steuert den Salzhaushalt(Elektrolythe), die weiterleitung der Reize an die Muskeln und Nerven( sehr wichtig für den Herzmuskel) und der Eiweißstoffwechsel wird reguliert.
Magnesium:
Um Eiweiße herzustellen braucht der Körper Magnesium und es verhindert das zu viel Calcium eingelagert wird ( wieder sehr wichtig für ein erkranktes Herz) und auch für Knochen und Muskelregulation sehr wichtig. Magnesium: Um Eiweiße herzustellen braucht der Körper Magnesium und es verhindert das zu viel Calcium eingelagert wird ( wieder sehr wichtig für ein erkranktes Herz) und auch für Knochen und Muskelregulation sehr wichtig.
Eisen:
Es wird für die Zellatmung benötigt die den Sauerstoff im Blut transportiert und bildet etliche lebenswichtige Enzyme.
   Zink:
Da Zink für die Zellteilung benötigt wird kann ein Mangel in jungen Jahren zu Wachstumsschäden führen. Die stark entzündungshemmende Eigenschaft des Zink sind besonders bei Magen und Darmschleimhaut Entzündungen unterstützend. Liegt ein Zinkmangel vor dann wird das Immunsystem stark geschwächt.
Ätherische Öle:
Leider werden Vogelhalter häufig vor Nebenwirkung der enthaltenen ätherischen Öle gewarnt oder gewisse Kräuter werden als giftig bezeichnet aber Nebenwirkungen und Giftigkeit beziehen sich immer nur auf hochkonzentrierte Essenzen oder synthetisch nachgebaute Wirkstoffe und nicht auf die natürliche Pflanze.
Einige Beispiele für ätherische Öle in natürlicher Konzentration in Pflanzen:
Thymol:
Es hat nachweislich wissenschaftlich belegt in der Medizin eine lähmende Wirkung auf Darmparasiten und fördert das ausscheiden dieser Darmparasiten. Es wirkt stark antibakteriell und bei über 40 Bakterienstämmen wurden antibakterielle, antiseptische, krampflösende, entzündungshemmende und pilztötende Eigenschaften nachgewiesen und das auch in der Veterinär Medizin. Unter anderem auf Streptokokken und Staphylokokken und Pseudomonas Stämme die leider häufig in der Papageien Haltung auftreten wurden positive Wirkungen erzielt .
Carvacrol:
Auch es ist ein ätherisches Öl aus der Gruppe der Phenole und es ist wissenschaftlich belegt das es das Wachstum verschiedener Bakterienarten wie Escheria coli und Staphylokokken hemmt und es wirkt weil es die Zellmembran dieser Bakterien zerstört. Es beinhaltet aber auch entzündungshemmende und schmerzstillende Wirkungen. Carvacrol ist auch in hoher natürlicher Konzentration in Oregano enthalten der auch mittlerweile verstärkt in der Vogelhaltung verwendet wird.
   Cineol:
  Es ist auch ein in natürlicher Konzentration vorkommendes Öl in Basilikum das laut wissenschaftlicher Studien die Atemwege befreit und stark entzündungshemmend wirkt. Es wehrt Bakterien im Körper ab und hält Viren in Schach damit diese sich nicht explosionsartig im Körper vermehren können und gerade für Kranke und Immungeschwächte ist dies sehr wichtig. Es legt sich wie eine Schutzschicht über die Schleimhäute.
Beispiele für ätherische Öle Ende.
  Saponine:
Die Saponine dienen der Pflanze als Pilzabwehr und sie kommen im Pflanzenreich sehr häufig vor. Sie senken den Cholesterinspiegel, wirken antibiotisch und stärken das Immunsystem. Die Konzentration der Saponine ist in Pflanzen immer so gering das es nicht zu Blutbildveränderungen und Zerstörung der Zellmembranen kommt wie es häufig wieder an diversen Stellen im Internet zu lesen ist. Also lasst euch bitte nicht verängstigen und einreden das pflanzliche Saponine gefährlich sind denn dem ist nicht so !!!
   Oxalsäure:
sie wird bis maximal 15% aus der Nahrung aufgenommen und häufige Aussagen das Oxalsäure in der Nahrung gesundheitsschädlich sind treffen nicht zu da Störungen des Stoffwechsels, der Leber und des Darms eine Vielzahl anderer Ursachen zu Grunde liegen. Also auch hier gilt das Oxalsäureaufnahme durch Pflanzen nicht schädlich ist !!! Oxalsäure ist mitverantwortlich für den Knochenaufbau und die Reizleitung der Nerven werden gesteuert. Eine Unterversorgung oder der gänzliche Verzicht von Oxalsäurehaltigen Pflanzen kann sogar zu Krampfanfällen und schwersten Herzschädigungen führen.
   Kieselsäure:
Unsere Vögel benötigen für ein gutes Gefiederwachstum Kieselsäure und gerade in der Mauser sollte man auf eine ausreichende Zufuhr von kieselsäurehaltigen Pflanzen wie Fenchel, Ackerschachtelhalm und grüne Mineralerde achten. Auch die Hornteile werden durch Kieselsäure stabilisiert. Sie trägt zur Knochenbildung und zur Knochenkräftigung bei und durch ihre stark entzündungshemmende Wirkung unterstützt sie den Körper bei Gelenkentzündungen und baut den Knorpel wieder auf.
  Wie ihr seht kann dieses kleine unscheinbare Pflänzchen am Wegesrand eine riesige Wirkung bei schweren Erkrankungen sein.

An dieser Stelle habe ich eine große Bitte an euch alle Mitglieder unserer Gruppe die dafür sorgen das gesunde Pflanzen weiter in der Papageien- und Sittichhaltung einzug halten.


Solltet ihr mal wieder irgendwo lesen das Aucubin, Saponine, Oxalsäure  oder sonstige Inhaltsstoffe giftig, gefährlich, tödlich, toxisch oder sonst was sind so versucht diesen Leuten das Gegenteil zu erklären denn nur so können wir alle Ängste abbauen und es wird viele User und Halter geben die uns dankbar für diese Aufklärungsarbeit sind.


Man kann nicht alle User und Halter erreichen aber für mich zählt jeder einzelne und wartet mal ab es werden immer mehr werden die unsere Gruppe finden und gemeinsam können wir es schaffen das die ganzen Falschaussagen mit den Jahren verschwinden und das sich nicht mehr einzelne von uns anhören müssen wir würden unverantwortliche Tierversuche durchführen obwohl es sich um ganz normale Nahrungsmittel handelt.